12: Vereinigte Maria Anna und Steinbank
BERGEHALDE SCHACHT 3



Beim Abbau der Kohle fällt zwangsläufig Nebengestein an - so beim Auffahren der Grubenbaue - aber auch bei der Gewinnung selbst. Diese Steine - bergmännisch „Berge“ genannt - kommen meist mit der Kohle, zum Teil aber auch getrennt zu Tage und wurden früher in unmittelbarer Nähe des Förderschachtes aufgehaldet. Die Trennung der Berge von der Kohle war anfangs sehr unvollkommen: Nur die gröberen Kohlenstücke wurden mit Gabeln ausgeschieden, die feinere Kohle gelangte mit den Bergen auf die Halde. Erst später mit der maschinellen nassen Aufbereitung der Kohle wurde die Trennung wesentlich verbessert.

Die vor uns liegende Halde stammt überwiegend aus der frühen Zeit und enthält daher noch einen verhältnismäßig hohen Kohleanteil. In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg hat es Bestrebungen gegeben, die Halde abzutragen und zur Verfeuerung in Kraftwerken zu nutzen. Da jedoch die Halde in den Jahren 1930 - 1933 durch planmäßige Begrünung Bestandteil des Naturgeländes Südpark geworden war, blieben diese Bemühungen erfolglos.


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