4: Vereinigte Maria Anna und Steinbank
BAHNANSCHLÜSSE als Rückgrat des Bergbaus
und der Eisenhütten im Wattenscheider Raum


In diesem Bereich befand sich über einen Zeitraum von etwa 250 Jahren ein sich ständig änderndes Netz von Verkehrswegen und Bahnen verschiedenster Art. Zunächst wurden die Kohlen von den Stollen und kleinen Zechen zu den Verbrauchern oder Umschlagstellen auf einfachen Wegen mit Pferdekarren transportiert. Bald jedoch richtete man Pferdeschleppbahnen auf Schienen ein. Später wurde diese Aufgabe von Eisenbahnen mit Dampflokomotiven in Form von Werksbahnen oder von den in dieser Zeit in großem Umfang mit privatem Kapital gebauten öffentlichen Eisenbahnen übernommen. Von dieser Stelle aus konnte man seit 1862 die Züge der „Bergisch-Märkischen Eisenbahn“ fahren sehen. Heute verläuft dort die S Bahn Strecke Essen Bochum. Durch den Einschnitt (halbrechts hinter der Tafel) fuhren später die Werksbahnzüge zwischen Maria Anna und Steinbank. Schacht 3 und dem Bochumer Verein. Zeitweilig verlief hier auch eine Pferdebahn vom Schacht Hector zur Ladebühne an der Bergisch Märkischen Bahn. Auch in der Umgebung gab es solche Zechenbahnen, so weiter westlich die „Mariannenbahn“, eine Pferdebahn mit Lokomotivspur; sie führte bis nach Steele- Horst, eine andere weiter südlich nach Dahlhausen und eine dritte östlich der Engelsburger Straße ebenfalls zur Bergisch -Märkischen Bahn.



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